Es war einmal...
Das Rotkäppchen, ein unschuldiges Kind, zog aus ihrer Großmutter Wein und Kuchen zu bringen. Der böse Wolf lauerte ihr auf. Wäre der Jäger nicht gewesen, wären das Kind und die alte Frau verloren.
Der Wolf lauert überall, und schlägt gnadenlos zu. Dornröschen schläft noch immer, ihr Schlaf ist einem Koma gleich. Die Geißlein leben in ewiger Angst, der Hase überholt den Igel bei jedem Rennen. Der Teufel zieht mit Rumpelstilzchen umher und verbreitet Angst und Schrecken. Selbst Hans scheint das Glück verlassen zu haben.
Nein, das sind nicht die Märchen, die wir als Kind erzählt bekamen, die Erzählungen, die uns glauben ließen die Welt wäre in Ordnung und wenn nicht, käme schon einer, der es wieder richtet. Die Märchen, die erzählen, dass der Schnee von der lieben Frau Holle kommt, die böse Mädchen bestraft und gute belohnt, jene Sagen, die uns versicherten, egal was böses passiert, ein mutiger Prinz würde kommen und die Welt retten.
Wo bleibt dieser Prinz? Wo bleibt der Jäger, der dem Wolf den Bauch aufschneidet und Rotkäppchen rettet? Wo bleiben die Kinder, die mutig die alte Hexe in den Ofen locken, die Zwerge, die Schneewittchen aufnehmen, wenn sie nicht weiß wohin?
Wo bleibt das „… und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.“?
Sometimes,
I feel that I should go and play with the thunder.

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